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Das USA Urlauber

Glossar



Inzwischen besteht dieses Glossar aus Artikeln die zu bzw. während zweier Amerikaurlaube entstanden. Damit man die noch ein wenig auseinanderhalten kann, und vielleicht auch sieht, welche neuen Eindrücke hinzukamen, sind sie mit folgenden Icons markiert:
florida Palme für Florida
wildwest Sandsteinbogen (Arche) für den Wilden Westen



florida Dank des über mehrere Monate angesammelten Vorwissens von Andreas und Markus bzgl. der amerikanischen Kultur, war es kein Problem, die vielen Namen der Einkaufsgelegenheiten richtig einzusortieren und die benötigten "Produkte" zu finden.
Zusammen mit unseren vielen weiteren Erfahrungen auf der Reise entstand auch dieses Glossar, damit (noch-)nicht-Amerikakenner eine Ahnung haben, wovon wir da eigentlich reden...

Die Fotos an den Artikeln, die auf den Floridaurlaub zurückgehen, stammen wieder von Markus.


wildwest Die Bilder zu den Wild-West Artikeln bzw. Anmerkungen stammen von mir, zu dumm, dass hier im Glossar keine vorhanden sind.




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Academy
Arby's
Autofahren in USA
Best Western
Burger King
Checkers
Dairy Queen
Days Inn
Golden Corral
Hard Rock Cafe
HEB
Jack in the Box
KFC
K-mart
Mall
McDonald's
Mesa
kleines Lexikon Mexikanischer (Fastfood) Küche
Miami Subs
Motel6
Pizza Hut
Publix
State Parks
Subways
Taco Bell
Trinkwasser
wal mart
Wendy's
Winn Dixie




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Academy

florida Sport- und Freizeit-Bedarf, Camping u. ä. in großer Auswahl, ungefähr wie Decathlon nur noch mehr auf Outdoractivities ausgerichtet.


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Arby's

wildwest Burgerkette, die wir zwangsweise in Green River getestet haben. Der Standardburger ist nur mit Beef belegt (kein Käse, kein Salat o.Ä.). Allerdings handelt es sich nicht um das gewohnte Hacksteak, sondern wie Bratenaufschnitt geschnittenes Rindfleisch - also ein großer Stapel "echten" Fleisches. Geschmacklich ist das auf einem Burger zu anfangs etwas ungewohnt, aber keineswegs schlecht. Die Pommes sind genießbar, wurden hier aus Kartoffeln samt Schale gemacht - wen's nicht stört. Jedenfalls fanden wir sie besser als die von McDonalds. Neben Ketchup gibt es eine Majonaisensoße, die auffällig scharf, viel Meerrettich (horseradish) enthält. Die Barbequesoße zu den Chickenfingers war nicht mein Geschmack. Das Chicken selber nicht so schlecht, aber mit der üblichen, sehr dicken Teigkruste umgeben. Fazit: Wenn der nächste KFC 70 Meilen entfernt und Burgerking schon geschlossen hat, ist Arby's nicht das Schlechteste, was einem passieren kann.


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Autofahren in USA

wildwest Autofahren in USA ist so eine Sache. Was meinte der Mann beim ADAC: "sehr relaxed". Naja, nicht in jeder Hinsicht finde ich, aber im großen und ganzen schon.
Die Verkehrsschilder sehen teils etwas anders aus als unsere, aber sie sprechen auch für sich. Gewöhnungsbedürftig sind vielleicht die Kreuzungen: Ampeln hängen in der Mitte obendrüber oder stehen dahinter und nicht dort wo die Haltelinie ist. Wenn nicht explizit verboten, darf man an roten Ampeln immer rechts abbiegen (so verhalten als ob dort ein Stopschild stünde). Rechts vor Links gibt es nicht, wenn man keine ausgeschilderte Vorfahrt besitzt muss man anhalten und der, der zuerst an der Kreuzung war fährt als erster wieder an - in Amerika funktioniert das, bei uns würde jeder von sich behaupten, der Erste gewesen zu sein.
Was in USA besser klappt als in Germany, ist das Anfahren an den Ampeln. Ich hatte das Gefühl, hier kommen trotz ruhigeren Fahrens (oder vielleicht gerade deswegen) wesentlich mehr Fahrzeuge bei gleich langer Grünphase durch. Alle fahren gleichmäßig zügig los, niemand tritt voreilig aufs Gas und muss dann wieder abbremsen, niemand schläft und so entstehen keine langen Lücken in der anfahrenden Autoschlange wie man sie bei uns regelmäßig beobachtet.
In allen Bundesstaaten (außer Montana) gibt es Maximalgeschwindigkeiten für die Highways. Auch andere Geschwindigkeitsbeschränkungen werden gerne überwacht und man sollte sich besser daran halten. Die Amerikaner halten sich häufig nur dann wirklich daran, wenn sie einen Sheriff in der Nähe wähnen. Besonders die einheimischen Utaher fahren gerne wie sie wollen - schließlich brauchen sie nicht befürchten, vom Sherif zwangskonvertiert zu werden, da sie schon Mormonen sind. Genauso rasfreudig wie die Deutschen zuhause sind ebenfalls die Kalifornier und die Indianer. In Kalifornien ist uns übrigens eine extreme Vorliebe der Einheimischen für VW-Beatles aufgefallen.
Geschwindigkeitsbegrenzungen werden erstaunlicherweise gerne vorher angekündigt mit dem Hinweis "Reduced speed ahead" - und da glaubt man, die Deutschen wären Weltmeister im Schilder aufstellen.
Auch "ahead" waren auf unserer Fahrt viele "road works". Durch jede Menge Baustellen durften wir schleichen. Witzig vielleicht zu erwähnen, dass hier keine Ampeln verwendet werden, wenn die Baustelle die Straße auf eine Fahrspur einengt. Am Anfang und Ende der Baustelle steht jeweils ein Mensch mit einem Schild in der Hand. Entweder steht darauf "slow" oder "stop", je nachdem, was er mit dem anderen Mensch am anderen Ende der Baustelle gerade abgesprochen hat. Die Menschen mit den Schildern sind komischerweise meistens Frauen gewesen: Lange Haare, wettergegerbtes Gesicht und in voller Bauarbeitermontur. Wenn es keine Frau war, dann ein Mann mit zumindest auch langen Haaren.
Sehr angenehm, besonders im Gebirge ist das hier übliche "Überholen lassen" oder "Unterholen" wie wir es auch getauft haben. Zum einen gibt es reichlich "Turnouts", "Pullouts" und "Passing lanes", aber auch wenn die gerade nicht verfügbar sind und das hintere Fahrzeug merklich schneller fahren will als das vordere, dann fährt der Vordermann zur Seite und lässt den Schnelleren vorbei.
Der Führerschein: Das war erstaunlich. Besonders da die Erfahrung anderer USA-Reisender gezeigt hat, dass man manchmal einen internationalen Führerschein braucht, um den Mietwagen zu bekommen, oder die Sheriffs damit eher klar kommen, haben wir uns beide einen besorgt. Niemand konnte uns glaubhaft genug versichern, dass er überflüssig sei, und sicher ist sicherer, als wenn wir dann dastehen und keinen Wagen oder andere Probleme haben. Nunja, einem Sheriff sind wir nicht begegnet und den Wagen bekamen wir gegen Vorlage des europäischen Plastikkärtchens. Was aber viel besser war: Dieses Plastikkärtchen, der europäische Führerschein, wurde überall als Photo-ID anerkannt. Vom Anmelden im Motel bis zum Bestellen in der Bar kamen wir damit völlig unproblematisch durch, im Gegensatz zum Reisepass den man jedesmal erst erklären muss.

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Best Western

florida Motelkette mit der wir nicht so zufrieden waren, dafür, daß sie nobler als die Motel6 sein wollen.
local calls (Telefon innerhalb des Ortes) kosteten 50 cent und waren nicht free, die Betten waren nicht zu Markus Zufriedenheit gemacht, die Klimaanlage war sehr eigenwillig, es gab kein HBO (Spielfilm-Kabelkanal), die Betten waren zu schmal für zwei Personen, so daß der Dritte mit dem Schlafsack am Boden auf der Isomatte schlafen mußte, die Telefone hatten keinen Dataport, im Gegensatz zum "La Quinta Inn" war der Pool nicht beheizt ...
Ja, mit der Zeit wird man halt verwöhnt ; - )


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Burger King

florida Burger-Kette mit ziemlich matschigen Burgern, aber nicht so schlechten Pommes, wenn auch etwas viel Salz drauf war (Zufall?!).

wildwest ... wahrscheinlich. Dass die Burger sooo matschig sind ist mir beim zweiten USA-Trip nicht aufgefallen, ebenso wie mir die Pommes Frites nicht auffällig in Erinnerung geblieben sind. Das Positive an den Burgern, besonders nach Volkers Geschmack, ist, dass der Hackfleischklopps über einer offenen Gasflamme gegrillt wird, was dem ganzen einen herberen, deftigeren Geschmack verleiht.


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Checkers

florida LA Mex (LA Mexican style food - im Gegensatz zu Tex Mex, was dann Mexican Food nach Texanischem style wäre.) gibt's bei dieser Fastfood-Kette, deren Drive-through wir in Mobile testeten. Die Pommes sind sehr gut gewürzt und knusprig - in etwa mit denen vom Miami Subs vergleichbar, nur etwas zu viel salziger, dafür aber eben knuspriger. Die Burger sind nicht besonders gut belegt, schmecken dafür aber auch etwas besser als anderenorts. Der gute Geschmack hat aber seinen Preis, was das Preis-Mengen-Verhältnis doch etwas drückt.


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Dairy Queen

wildwest Another #!&*% Burger Chain. Der Laden in Holbrook war größten Teils "out of Order". Die eine Toilette war kaputt, die andere wurde repariert. Obwohl das "Dairy" im Namen auf die vorzüglichen Milchprodukte hinweisen soll, war die Eismaschine ausgefallen und es gab kein Speiseeis. Wir wollten aber eh' nur Burger und Fries (Pommes). Aber auch die waren ein Reinfall. Volkers Burger war absolut belanglos und meine Chili-Fries so penetrant geschmacklos, dass selbst beliebige Zugabe von Ketchup, Hot Souce, Senf und Salz sie nicht dazu bewegen konnte nach überhaupt irgendetwas zu schmecken.


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Days Inn

florida eigentlich etwas teurere Kette (im Vergleich mit Motel6) so in der Preisklasse des Best Western, aber ein bißchen schöner. Allerdings gibt es keine Möglichkeit, das Modem ans Netz zu hängen, da die Westernstecker am Telefon gegen andere ausgetauscht sind. Markus bemängelt, daß die Eisholboxen zu klein sind.


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Golden Corral

wildwest Dank des Tips der Dame an der Motelrezeption in Cortez nahmen wir das Abendessen im "Golden Corral" ein, einer all you can eat buffet Kette, die wir auch noch anderen Orts wiedersahen. Für alles in allem ca. 10$ gibt's ein verdammt leckeres Buffet mit reichlich Fleisch, Seafood, Gemüse, Salat, Desserts. Alles ausnahmslos sehr gut. Das wirklich Erstaunliche war, dass das aller-ober-Leckerste auf diesem Buffet ein unglaublich guter Kartoffelbrei war, der sogar kleine Kartoffelstückchen enthielt und geschmacklich von wahrscheinlich keinem anderen Kartoffelbrei auf der Welt erreicht wird - jedenfalls keinem den einer von uns bisher gegessen hatte und wir kommen aus dem bayerischen Schwaben bzw. Franken.


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Hard Rock Cafe

links: Hard Rock Cafe in Miami florida Weltweit in Touristenzentren und Hauptstädten verteilte Nobelburgerkette, starker Bezug zum Musikbusiness. Gegründet 1971 in London, wo sich auch heute noch das bedeutendste (Stammhaus) findet.
In Key West bekam man bei der Anmeldung einen kleinen Empfänger, der zu blinken anfing, wenn ein Tisch frei wurde. Bis dahin konnte man all die goldenen Schallplatten und Utensilien der Stars bewundern, die ausgestellt sind. Die Burgerportionen waren nicht so toll, aber das Country Club Sandwich (oder so ähnlich) war ziemlich gut. Angesichts des Ambientes waren die Essenspreise sogar echt ok!


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HEB

florida Harry E. Butt (oder so ähnlich) Supermarkt mit hauptsächlich Lebensmitteln und Drogerieartikeln, in Texas beheimatet.


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Jack in the Box

wildwest Jack in the Box: Burgerkette. Vom Ambiente zwischen McDonald's und Burgerking, nicht ganz so gemütlich wie Wendy's. Die Pommes sind besser als beim Mc aber nicht so gut wie bei Burgerking. In jedem Fall ist die Auswahl variantenreicher und die Burger schmecken gut, sind vielleicht etwas trocken - aber wofür gibt's Ketchup und Hot Souce zum Selbstbedienen. Sehr knackiger Salat, große Blätter liegen auf den Burgern, von denen es auch Sandwichvarianten gibt, mit dicken und annähernd knusprigen Toastscheiben aus vorteilhaftem Sourdough, Teig der ganz unamerikanisch nicht süßlich schmeckt.


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KFC

florida steht für Kentucky Fried Chicken. Wenn man ein bischen sucht, findet man das sogar hier und da in Deutschland. Dort gibt es Hähnchen in jeder Gestalt, in Kruste und Fett ausgebacken. Entfernt man die salzige, fette Teighülle kann man's beinahe essen. Aber nur beinahe. Zusammen mit chlorhaltigem Cola (vgl. Anmerkung ganz unten zum 'Trinkwasser') war ein zweiter KFC-test in Miami auch eher enttäuschend. Das einzige, was man hier als Normalsterblicher gut essen kann ist der 'Krautsalat', den es zu den Combo-meals gibt. Combo-meals gibt es bei fast jeder fast-food-kette und sind etwas günstigere Kombinationen meist aus Pommes mit anderen Dingen die man zu Essen kaufen kann..

wildwest Die fette Kruste war nach wie vor nicht das Wahre, aber man kann das Hühnerklein ja auch ohne bestellen, und so war KFC auf der Wild-West Tour doch eher eines der bevorzugten Etablisements. Was ich persönlich immer zu den Essen kombinieren musste war ein schön warm gebrutzelter Maiskolben (am Stiel). Pur oder mit etwas salziger Butter ein echter Genuss!


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K-mart

florida große Supermarktkette, von der Auswahl in etwa mit Wertkauf vergleichbar. In Florida sehr weit verbreitet, in Texas weniger, häufig nur als K-food an Tankstellen anzutreffen. Besonders erwähnt sei nochmal der harte Kampf, einen funktionierenden Campingkocher bei verschiedenen K-marts zu bekommen.


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Mall

florida in "Industriegebieten" bzw. dem freien Feld errichtete Anlage, quasi ein großes Gebäude, mit vielen Läden. Vergleichbar mit einer kleinen, überdachten Innenstadt. Factory Outlet bedeutet so viel wie "möglichst billig die Waren direkt von der Fabrik hin- und unters Volk zu bringen", sieht aber meist auch nicht viel anders aus, als ein üblicher Store, halt auf eine Marke beschränkt.


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McDonald's

florida kennt man ja, ist in USA ein kleines bißchen besser als in good old germany.


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Mesa

wildwest Mesa ist die Bezeichnung für das, was zwischen Canyons übrigbleibt, also die tafelbergähnlichen Hochebenen oberhalb des Canyons. Dabei kann die Erscheinungsform wirklich von der zusammenhängenden Hochebene mit wenigen Schluchten-Einschnitten bis zu solitären Tafelbergen wie im Monument Valley gehen.


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wildwestkleines Lexikon Mexikanischer (Fastfood) Küche

Burrito(s)großer, saftiger Maisfladen, gefüllt mit einer Mischung (nicht in Schichten) aus Bohnen, Tomaten, Fleisch (gehacktes Rind oder Geflügel), Chili, Chilisoße. Ggf. werden sie mit Käse und Chilisoße überbacken, was man dann als "smoldered Burritos" bezeichnet.
Chalupadickerer Maisfladen, eher Maisbrot, knusprig, gefüllt wie ein Taco (sehr lecker und sättigend, für den größeren Tacohunger) - my favourites
Enchilada(s)Maisfladen, noch etwas kleiner als SoftTacos, gerollt und gefüllt mit Fleisch oder (Fleisch-) Käsefüllung, Chili, mit roter/grüner Chili und Käse überbacken in einer Auflaufform, ähnlich wie Canneloni.
FajitasSelbstbauessen. Angebratenes Fleisch mit Gemüse in einer Pfanne, dazu Schälchen mit Tomaten, Chilis, Sauerrahm und mehrere warme Tortillas. Jeder Mitesser nimmt sich Fladen und füllt sie nach Lust und Laune.
Gorditawie Chalupa, aber weicher und noch dickerer Maisfladen.
GuarcamoleDipsoße aus Avocado
NachosMaismehlchips. Werden mit verschiedenen Soßen (Salsa) gedipt. In Europa werden sie häufig fälschlicher Weise als Tortillas bezeichnet.
Quesadillo(s)Maisfladen, gefüllt mit viel Käse und Fleischstücken (selten Hack, eher Hühnchen oder Steakschnippsel). Entweder wie eine Pizza Calzone zusammengeklappt oder wie Enchiladas gerollt.
SalsaDipsoße jeder Art mit Chili
Taco(s)gefüllte Maisfladen. Entweder crisp, dann ähnlich wie Chips oder als "soft Tacos", dann ähnlich in der Konsistenz wie Pfannkuchen. Aus Maismehl, gefüllt mit Rinderhack, Salat (Lettuce - gesprochen Lettiß - halt grüner Salat), Tomate, Sourcream (Sauerrahm -Soße), Käse. Wichtig bei Tacos: Die Füllelemente kommen der Reihe nach gestapelt in bzw. auf den Taco.
Tanale(s)ähnlich Polenta. Maisgriesteig mit faserig gekochtem Rindfleisch. Überbacken mit Chilisoße und Käse.
Tortillassind die leeren Maisfladen die gefüllt zu Tacos, Burritos, etc. werden.

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Miami Subs

florida Fast food Kette, in der es auch Pita und einen Hackfleischclone von Gyros gibt. Entdeckt haben wir die Kette auf Marathon Key, sie stammt aber angeblich aus Fort Lauderdale. Sowohl die großen Burgerportionen als auch das "Gyros" in "Pita" waren ziemlich gut. Auch gab es hier die bisher wirklich besten Pommes; daneben eine Auswahl an offenem Eis. Eis war bisher entweder kaum zu bekommen oder sehr teuer. In Miami und Miami Beach wurde der Subs erneut getestet mit etwa dem gleichen Ergebnis. Nur die Pommesqualität hat etwas nachgelassen - sie waren nicht mehr so richtig knusprig, aber immer noch sehr gut gewürzt.


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Motel6

florida Motelkette, die es in den ganzen USA gibt. ziemlich günstig mit gleichbleibendem guten Standard, halt nur keine obere Spitzenklasse.


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Pizza Hut

florida Weltweite Kette von Pizza Restaurants und auch hierzulande bekannt. Relativ nobel, jedenfalls das in Sebring, wo man sogar zu einem Platz geführt wurde. Wenn man zu dritt mehr als eine von den "großen" Pizzen bestellt, hat man Glück, wenn die Bedienung aufgrund eines Mißverständnisses doch nur eine bringt, denn die hat ungefähr Partygröße (jedenfalls die kleinen Pizzen) und es bekommt jeder einen Teller, von dem er seinen Teil essen kann. Angesichts der Größe ist der Preis in etwa mit deutschen Pizzerien vergleichbar. Der zweite Pizza Hut -Versuch in Fort Myers bestätigte diese ersten Erfahrungen. Es sei noch erwahnt, daß man natürlich auch kleine Einzelportionen bekommt. Von unseren großen schmecken die mit käsegefülltem Rand besser als die mit Mehrfachschichten (und Käse in diesen Teigschichten).


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Publix

florida Supermarktkette, recht günstig und in Florida weit verbreitet, stärker auf Nahrungsmittel orientiert als die K-marts. Für uns Lieferant im Besonderen des Frühstücks und dabei speziell großer Mengen French Bread - wenn's das nicht gab, dann Cuban Bread was in etwa auf das selbe Stangenweißbrot rausläuft, aber noch weniger knusprig ist.


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State Parks

florida im Prinzip so was wie Naturschutzgebiete unter Obhut der einzelnen Staaten. Man zahlt generell Eintritt für einen state park, fotografieren im highland hammock state park und fährt normalerweise mit dem Auto hinein. Dort gibt es häufig trails - ausgewiesene Wanderwege (Spazierwege) zwischen 100m bis ein paar km, auf denen manchmal Informationstafeln über die Pflanzen, Tiere, Gegend zu finden sind. In den meisten state parks gibt es auch günstige Campingplätze, wie wir z. B. den bei Flamingo in den südlichen Everglades benutzt haben, wobei hier die 14$ noch zu viel waren - wegen der Moskitos müßte man die Leute bezahlen, damit sie dort übernachten. Der state park auf bahia honda key hatte eine Warteliste für die Camper. Man kann sich nicht telefonisch anmelden, sondern muß vorstellig werden und kommt dann auf die Liste und jeden Tag um 15:00h wird verlesen, wer einen Platz bekommt. Wer nicht da ist wird von der Liste gestrichen und alle anderen rutschen nach oben. Häufig haben die state parks an der Küste eigene Strände, die man dann im Rahmen des Eintrittspreises benutzen kann - mit Umkleiden, Toiletten usw.


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Subways

florida Fastfood-Kette bei der es 'Subs' gibt - sozusagen größere Sandwiches in american-like französischem Weißbrot. Es gibt auch warmen Belag auf die Sandwiches. Insgesamt empfehlenswert.

wildwest Das Subways-System ist klasse und wurde auf der Tour durch den Südwesten ausgiebig benutzt um Marschverpflegung für die Tage in den Nationalparks zu haben. Ein foot-long Sub ist eine reichhaltige und bestimmt nicht unausgewogenen Mahlzeit (es gibt sie auch halb-foot-long, was aber mit mehr als der Hälfte des Preises nicht sonderlich effektiv ist). Zuerst wählt man an der Theke eine Brotsorte (d.h. in jedem Fall ein amerikanisches Stangenweißbrot, aber verschieden gewürzt oder mit Käse überbacken usw.). Dann (und davon hängt der Preis ab) nennt man die Hauptzutat, wobei es sich üblicher weise um verschiedene Sorten Fleisch bzw. Wurst handelt oder warmes Hühnchen mit Soße und solche Sachen - man bekommt aber auch vegetarische Subs! Als nächstes sucht man sich eine Käsesorte aus gefolgt von beliebigen Mengen Zwiebeln, Salat, Oliven, Chillies, Gurken, Tomaten, etc. frei nach Wahl und zum Schluss gibt's nach belieben eine der vielen Soßen oder Senf oder Majo oder so drauf. Wer hier nicht sein Lieblingssandwich zusammengebaut bekommt, ist selber schuld - oder an der Sprach-/Dialektbarriere gescheitert (was einem beim amerikanischen Kauderwelsch durchaus mal passieren kann).


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Taco Bell

florida Fastfood-Kette bei der es Hackfleisch und weitere Zutaten in Tacos bzw. in Fladen gewickelt gibt. Hat ein auch für europäische Gaumen erträgliches Preis-Geschmacks-Verhältnis und bei den Getränken free refill - wie die meisten Ketten übrigens.

wildwest Was der Reiseführer gegen Taco Bell hat, um ihn mit "Indiskutabel" zu bezeichnen, ist mir ein Rätsel. Die Gerichte kann man wirklich essen, sind auch nicht übermäßig scharf und zeichnen sich meiner Meinung nach durch ein gutes Nährwert+Geschmack zu Preis Verhältnis aus.

siehe auch: kleines Lexikon mexikanischer (Fastfood) Küche


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Trinkwasser

florida Das Trinkwasser in Miami, bzw. ganz Südflorida ist sehr gechlort. Da die meisten "Restaurants" Getränke wie 7up, Cola etc. selber anrühren, oder jedenfalls eine Menge Eiswürfel hineinschmeißen, schmeckt alles, was man offen und nicht in Dosen oder Flaschen bekommt fast ungenießbar stark nach Chlor. Ganz im Gegensatz übrigens zu Nordflorida, (z.B. Pensacola), wo es reichlich Quellwasser gibt.

wildwest Wahrscheinlich kann man das Leitungswasser in den ganzen USA bedenkenlos trinken. Und sehr wahrscheinlich wird man es nicht tun. Vielerorts wird dem biologische Aspekt der Trinkbarkeit Rechnung getragen, indem man so lange Chlor ins Wasser kippt, bis der letzte Organismus darin die Segel streicht - und so schmeckt das Wasser dann auch. Mit das beste Wasser, das ich jemals aus einem Badezimmerwasserhahn getrunken habe gab es in Snowbird bei Salt Lake City. Oberhalb des Hoteldorfes befindet sich ein Wasserschutzgebiet in den Rockies und die Hotels beziehen ihr Wasser - gefiltert - direkt von dort. Wir haben es dann irgendwann aufgegeben, das "Mineralwasser" aus den Getränkeflaschen zu trinken, die es auf der Konferenz gab oder die man kaufen konnte. Was aus dem Hahn kam schmeckte einfach um Größenordnungen besser.


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wal mart

florida Kaufhauskette - eher so ein Allesladen, den man nun inzwischen ja auch in Deutschland kennt.


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Wendy's

bei wendy's florida old-fashioned hamburgers ist eine der größeren Burgerketten in den USA. Die Burger sind durchschnittlich im Geschmack aber von allen probierten nahezu die am üppigsten belegten. Die Pommes (jedenfalls in Austin) waren mit die besten (besser als bei McDonald's). Wenn es nicht gerade - wie in der Gegend von St. Petersburg häufig gesehen - eine Salatbar bei Wendy's gibt, kann man den normalen Salat eigentlich eher vergessen. Er schmeckt ziemlich künstlich.


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Winn Dixie

florida ist so was wie ein Drogeriesupermarkt.


© kiwi@...perelin.de far far away ... 06.03.2004